WAS WIR TUN

Botanischer Garten Frankfurt am Main

„Dank des Kontakts zur BIENENBOTSCHAFT steht nun im
Botanischen Garten Frankfurts erster Zeidlerbaum“

Rosemarie Heilig
Dezarnat für Umwelt Frankfurt a.M.
Grusswort Frankfurter Bienenfestival 2016

Von links nach rechts: Manuel Schüle (Imker und Freier Zeidlerexperte aus der Schweiz), Antonio Gurliaccio (Imker, Zeidler und Bienenbotschafter), Stadträtin Rosemarie Heilig, Frankfurt a. M. Umweltdezernat, Manfred Wessel, Leiter Botanischeer Garten Frankfurt a. M. und Moses M. Mrohs (Bienenbotschafter)

Natürliche Nistplätze für de schwärmende Honigbiene

Auf Initiative von Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und der Unterstützung des Leiters des Botanischen Gartens Herrn Manfred Wessel, haben die BIENENBOTSCHAFTER Antonio Gurliaccio, Manuel Schüle und Moses M. Mrohs am 12. und 13. März 2016 den ersten Zeidlerbaum Mitten in einer europäischen Stadt installiert. Der natürlicher Nistplatz ist seit Sommer 2016 mit schwärmenden Honigbienen belegt und wird von der BIENENBOTSCHAFT fachgemäß betreut. Schauen sie vorbei, wir und die Bienen freuen uns auf Sie!

Ein Projekt der BIENENBOTSCHAFT in Zusammenarbeit mit dem Botanischer Garten Frankfurt am Main, Umweltamt und Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Main.

Für mehr Informationen
ZEIDLERBAUM IM BOTANISCHEN GARTEN

ZOO Frankfurt

Dokumentarische Aufnahmen Naturschutz im Zoo 28.05.2020/ Ein Bienenschwarm ist eingezogen Dr. Ina Hartwig, Zoodirektor Dr. Miguel Casares Antonio Gurliaccio und Moses M. Mrohs von der BIENENBOTSCHAFT

natural habeetat *tree auf der Bienenwiese im Zoo Frankfurt

Naturwabenbau im natural habeetat *tree Frankfurt Zoo

Naturschutz im ZOO: Ein Bienenschwarm ist eingezogen

Fleißig, nützlich, charismatisch – seit dem 10. Mai 2020 summt und brummt es tausendfach im Zoo Frankfurt: In Kooperation mit der BIENENBOTSCHAFT ist auf der Streuobstwiese des Zoos ein natürlicher Nistplatz für wildlebende Honigbienen entstanden. Das Bienenvolk wird von der BIENENBOTSCHAFT betreut. Auf einem neugestalteten Areal im Zoo wird nicht die klassische Imkerei vorgestellt. Der von der Bienenbotschaft auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelte natural habeetat *tree ist eine Weiterentwicklung der Klotzbeute nach Zeidler Art. Diese Baumhöhlensimulation stellt die natürliche Behausung von Bienenvölkern in ausgehölten Baumstämmen nach. Hier finden die Bienen beste Voraussetzungen für ein artgemäßes Leben. Über die Kooperation mit dem Zoo freuen wir uns ganz besonders. Die Möglichkeit, unsere Botschaft zu kommunizieren und Menschen zu erreichen, hat sich dadurch um ein Vielfaches erhöht“

Der Wald – Heimat der Honigbiene

Betreute Naturnistplätze für die wildlebende Honigbiene im Wald

Die Relevanz wildlebender Honigbienen in Bäumen für das Wald-Ökosystem: Die Honigbiene (Apis mellifera carnica, Apis mellifera mellifera) hat nahezu über den gesamten Zeitraum ihrer erdgeschichtlichen Entwicklung im Wald gelebt. Sie ist ein Waldbewohner, dessen natürliches Habitat in unseren Breiten Baumhöhlen sind. Entsprechend haben sich im Laufe der Evolution Lebensgemeinschaften in solchen Baumhöhlen entwickelt. Die wilde Honigbiene als soziales, staatenbildendes Insekt produziert über das Jahr sehr viel Biomasse. Ganze Verwerter-Gesellschaften sind davon abhängig; zahlreiche Parasiten, Symbionten, räuberische Insekten, Vögel und Säugetiere finden Nahrung. Bis zu 30 Insektenarten, 180 Milbenarten und über 8.000 Mikroorganismen wurden in solchen von Bienen besiedelten Habitaten gefunden. Besonders für die Varroabekämpfung spielt hier der so wichtige Bücherskorpion, der mit den Bienen in Symbiose lebt, eine wichtige Rolle. Wir züchten Bücherskorpione und siedeln sie dann in den von uns installierten Klotzbeuten an. Bei der Betreuung der Bienenvölker ist keine Entnahme von Bienenprodukten geplant; alle Eingriffe dienen lediglich der Völkerkontrolle und Krankheitsprävention. Zurück zu den Wurzeln und auf in eine gesunde Zukunft unserer Honigbienen!

Das Pilotprojekt der BIENENBOTSCHAFT wird unterstützt von

Installation eines Nistplatzes für die wildlebende Honigbiene im Wald auf einer Wiederaufforstungsfläche.

Ein Pilotprojekt der BIENENBOTSCHAFT und Hessen Forst

Staatswald Karben, 20.04.2018 / Die Installation der ersten Klotzbeute nach Zeidler Art B3 in einem Wald.
Verändert nach den neusten Studien vom Biologen Torben Schiffer (beenature-project) wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team HOBOS an der Universität Würzburg unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Tautz.

Auszeichnung für Karbener Projekt: Luxusappartment für Bienen

13.September 2019 – UN-Auszeichnung mit dem Baum der ökologischen Vielfalt (v. l. n. r.): Martin Götz (Baumpflege Götz) Antonio Gurliaccio (Bienenbotschaft) Kathrin Anders (Mitglied des Landtages Bündnis90 / Die Grünen) Guido Rahn (Bürgermeister Stadt Karben) Moses Martin Mrohs (Bienenbotschaft) Anselm Möbs (Hessen Forst Forstamt Nidda) Helmut Link (Hessen Forst Revierleitung Karben)

Berichterstattung RTL-Hessen: Auszeichnung für Karbener projekt: Luxusappartment für Bienen

(Klick auf das Video-Bild öffnet eine neue Seite)

Hilf mit, wild lebende Honigbienen zu erforschen!

Wenn Du von einem Honigbienenvolk weißt, das in einem Baum, einer Mauer, einem Schornstein oder ähnlichem lebt, dann kannst Du ganz einfach zur Erforschung von Honigbienen beitragen. Der BEEtree-Monitor ermöglicht die Meldung und damit ein kontinuierliches Monitoring wild lebender Völker, um die Honigbiene als Wildtier zu erforschen. Und zwar gemeinsam mit vielen anderen die sich für das Überleben von Honigbienen engagieren möchten. Alte Literatur und ganz aktuelle Funde zeigen, dass Bienenvölker häufiger als allgemein vermutet in Hohlräume in Bäumen oder im Mauerwerk einziehen und dort teils mehrere Jahre überleben. Ursprünglich bewohnten alle Bienenvölker als Wildtiere solche Hohlräume, die ganz andere Bedingungen als die heute üblichen Behausungen bei imkerlicher Haltung bieten. Diese Forschung soll nicht nur einen ganz neuen Aspekt der Honigbienenökologie beleuchten, sondern durch ein besseres Verständnis der Biene in ihrem ursprünglichen Habitat hoffen wir auch neue Impulse für die Weiterentwicklung der Imkerei zu liefern. BIENENBOTSCHAFT ist Kooperationspartner von BeeTrees.

mehr:

BeeTree Monitor / https://www.beetrees.org

Bienenkonferenz Weimar 2018

v.l. Antonio Gurliaccio  (BIENENBOTSCHAFT),  Prof.Dr. Thomas D. Seeley (Bienenforscher Cornell University  New York und Buchautor „ Auf der Spur der wilden Bienen“), Torben Schiffer (Dipl.-Biol. HOBOS- Uni Würzburg), Moses Martin Mrohs (BIENENBOTSCHAFT)

Int. Bienenkonferenz 2019  in Berlin “Learning from The Bees”  

Vortrag Antonio Gurliaccio  (BIENEBOTSCHAFT) „Nistplätze für die wilden Honigbienen im Wald“

wee4bee

Lernen und forschen mit Bienen

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Frankfurt School of Finance & Management

we4bee wurde vom Biologieprofessor und Bienenforscher Prof. Dr. Jürgen Tautz ins Leben gerufen. Prof. Tautz ist ein weltweit renommierter Bienen-Fachmann, erfolgreicher Buchautor und Initiator von HOBOS (HOney Bee Online Studies).

Die HOBOS-Idee der Erforschung von Bienen und Umweltereignissen, die das Verhalten der Bienen beeinflussen, mithilfe von Daten, die durch HighTech-Sensorik erhoben werden, soll mit we4bee von Deutschland aus in alle Welt getragen werden.

Mitten in Frankfurt wird so Umweltforschung- und -bildung durch die Übermittlung von Daten über Bienen gefördert. BIENENBOTSCHAFT ist Kooperationspartner von HOBOS und betreut die Bienen im Deutschlands ersten installierten digitalen we4bee-Bienenstock auf der Frankfurt School of Finance & Management

Weitere Projekte

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